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Ratssitz. 15.5.2018 Ph-burg

Reportagen
Stadtratssitzung Philippsburg am 15.05.2018

Ich muss zugeben dass ich mich bisher recht wenig um Kommunalpolitik gekümmert habe. Die Debatte im Internet über das Logistikzentrum hat mich jedoch dazu bewogen das Ganze mal zu beobachten, geht es doch um die Zukunft unserer Stadt.

Ich habe den Ausführungen aufmerksam gelauscht und war eigentlich etwas entsetzt und fühlte mich zeitweise im Waschhaus unter zänkischen Weibern nach dem Motto: " ich hab dir doch gesagt dass ich schwarze Wäsche wasche....". " Ja, aber dass du so schwarze Wäsche wäscht hast du nicht gesagt ".

Mit anderen Worten:

Fakt ist dass das Logistikzentrum kommt und lässt sich nicht verhindern da der Grund im Privatbesitz ist und die Auflagen des Landes für die Bebauung erfüllt sind. Dazugehörig liegen auch positive Beschlüsse des Stadtrates vor. Als verantwortungsbewußtes Stadtoberhaupt hat sich Bgm Stefan Martus dann darum gekümmert wie z.B. eine Lösung aussehen könnte die den Verkehr weitestgehend von der Stadt fern halten kann um die Lärmbelastung der Bürger möglichst gering zu halten.  Heraus kam in einem Gutachten eine 2. Zufahrt zum Gewerbegebiet Bruchstücker in Höhe des ehemaligen Betonwerkes. Auf Grund des Gutachtens würde diese Baumaßnahme 4,7 Mio. Euro kosten, von denen 30% die Fa. Dietz übernehmen würde und 2 Mio. Euro würde das Land bezuschussen.

Bis dahin war die Welt noch in Ordnung.... nun aber fühlte sich die CDU bergangen und das Gezänk ging los in der Form dass man den Bürgermeister als Lügner betitelte, ganz abgesegen davon dass man ihm auch unterstellte dass er die Gemeidesatzung unterlaufen habe. Nach meinem Verständnis war aber die vorausschauende Maßnahme durch bereits vorherige Beschlüsse Satzungskonform und ich finde es gut wenn jemand vorausschauend sagen kann " hier wäre noch ein Plan B ". Trotz der Erklärungen hatte die CDU nicht mehr dazu bei zu tragen wie weiter auf diesem Punkt herum zu reiten statt nach vorne zu sehen und zu sehen wie man das Ganze am besten löst für die Stadt und seine Bürger.....

Zum Punkt Generationenpark wurde der Beschluss gefasst nach Aktenlage der Ausschreibung den Auftrag zu vergeben, jedoch unter Voraussetzung der Kostendeckelung von 430.000 € ( incl. Sponsoren ). Einziger Mangel... es gibt keine Toiletten. Die Toiletten der Schule und des Kindergartens dürfen gemäß Auflagen des Gesundheitsamtes nicht genutzt werden und für den Bau neuer Toiletten sind keine Mittel vorgesehen. HALLO !!! Was ist das denn ??? Die Kinder sind am Spiel und müssen auf ein WC und sollen nun in die Büsche Pieseln ? Omas und Opas, etwas inkontinent sollen ihre Spur bis nach Hause ziehen weil die Hosen voll sind ? Man regt sich auf weil Fernfahrer bei der Goodyear ihre Notdurft in den Büschen verrichten, beim Generationenpark jedoch macht das nichts. Sind ja nur unsere Bürger die krank werden. Hat man da den Knall nicht gehört ?? Warum lässt man den Punkt nicht zusätzlich sponsern von denen die den Nutzen daraus haben wie ALDI und DM ??

Zum Schluss kam von den Bürgen die Anfrage betreff Frühjahrsmesse...
Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben Veranstaltungen wiei Straßenfest, Frühjahrs- und Herbstmarkt dermaßen an Interesse bei den Händlern und Schaustellern verloren daß damit zu rechnen ist dass es deise Veranstaltungen bald nicht mehr geben wird. Dafür ist die Stadt zu klein um mit dem Vasen oder dem Oktoberfest mit zu halten. Wie sich jedoch gezeigt hat ist das Mittelalter Spectaulum viel Interesse geweckt. Warum soll es nicht möglich sein andere zeitgemäße Events zu veranstalten wenn man mit einem Karusseell, Autoscooter und einer Berg- und Talbahn sowie fliegenden Händlern mit Chinaware keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor lockt ??

Was die Stadt braucht wäre mal ein ehrenamtlicher Querdenker der dem Bürger auf´s Maul schaut und dies im Stadtrat vor bringt. Sicher wird da auch nicht alles realisierbar sein... aber der eine oder andere Vorschlag wird sicherlich zur Ausführung kommen und das kulturelle Leben unserer Stadt bereichern.

Lasst uns die PPP im Stadtnamen nicht mit Pleiten, Pech und Pannen deuten sondern mit " Philippsburg... ich liebe es "


 
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