Bürgerinitiativen - Foto4Sale-2

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Bürgerinitiativen

Reportagen
Bürgerinitiativen

Sinn und Unsinn

Hierzu vorab ein Zitat von Wikipedia:

Auslöser für das Entstehen von Bürgerinitiativen sind zum Beispiel Probleme des Wirtschaftswachstums und damit verbundene Umweltbelastungen. Dieser Bereich wird von den Interessenverbänden kaum abgedeckt.

Des Weiteren ist ihr Entstehen meist auf ein Versagen von politischen Planern in Parteien und Verwaltungen zurückzuführen. Viele Bürger kritisierten, dass diese Planer vorrangig sachliche Korrektheit anstreben, die Bedürfnisse der Bevölkerung aber verkennen oder ignorieren.

Einen gewissen Anteil an der Entstehung von Bürgerinitiativen hatte sicherlich auch die außerparlamentarische Opposition (APO).

Kritiker von Bürgerinitiativen betrachten sie als Verhinderungsallianzen, die häufig auf egoistischen Anrainerinteressen bzw. Partikularinteressen beruhen und manchmal das Wirtschaftswachstum behindern. Dieses Verhalten wird häufig als „Sankt-Florians-Prinzip“ charakterisiert (englisch mit Nimby für „Not In My Back Yard“).

Zitat Ende

Was ich damit sagen will ist dass ich Bürgerinitiativen als demokratisches Mittel durchweg akzeptiere wenn es um Missstände geht die im wirtschaftlichen und Politischen Leben aufgezeigt werden sollen. Besonders wenn es um breit angelegte Projekte geht bei denen ohne Rücksicht auf Verluste der Bevölkerung, der Natur und Umwelt geplant und gebaut wird oder wirtschaftliche Interessen zu Lasten der Allgemeinheit durchgesetzt werden sollen.

Leider muss ich aber auch in meinem engeren Umfeld direkt feststellen wie das " Instrument Bürgerinitiative " oft missberaucht wird.
Will jemand einen Unternehmensstandort bauen und 3 Leute haben Angst dass der Lärmpegel zu hoch wird weil täglich 20 Arbeiter dieser Firma bei ihm vorbei fahren und er dafür nicht entschädigt wird.... Protest ! Verhallt der ungehört weil es dafür keine rechtliche Grundlage gibt... gründet man eine Bürgerinitiative und 3 Hansel protestieren vor dem Rathaus und versuchen die Mitbürger gegen die Firma zu mobilisieren.

Plant eine Stadt Gewerbeflächen zu vergeben um Firmen anzusiedeln und Arbeitsplätze vor Ort zu bekommen, legt dazu ein in sich schlüssiges Verkehskonzept vor....
Protest !! Die Lebensqualität könnte negativ beeinflusst werden und der politische Gegner im Stadtrat sieht seine Interessen dabei nicht in der gewünschten Form berücksichtigt, obwohl er es im Grunde ja auch will... Protest. Funktioniert es nicht wie es soll.... man gründet eine Bürgerinitiative. Deutschland ist zu einem Schreckensstandort geworden wo eine vernünftige Planung und zügiger Aufbau eines Unternehmensstandortes nicht möglich ist weil sehr oft unbegründete Interessen erfolglos durch die Gerichtsinstanzen gejagt werden und eine zeitgemäße Planung und entsprechend der Aufbau nicht mehr möglich wird obwohl alle gesetzlichen Voraussetzungen gegeben und erfüllt sind, sich um nicht selten viele Jahre hinaus zögert.

Mal ganz unter uns:

Einige Leute haben da doch irgendwo den Knall nicht gehört.

Es wird selbst bei umsichtiger Planung immer wieder das Eine oder Andere geben wo man nachher in der Praxis fest stellt dass man nachbessern muss und auch wird. Aber Nobody is perfect. Das sieht man bei Projekten wie der Elbphilharmonie in Hamburg ( die ist mittlerweile fertig ) und dem Neubau des Berliner Flughafens BER, der zum Milliardengrab und zur ewigen Baustelle mutierte. Das sieht man auch an Stuttgart 21. Der Bürger will schnell von A nach B. Ach ja, geht nicht schnell genug, na dann bauen wir eben aus.... aus die Maus. Ich kann keinen öffentlichen Nahverkehr und Fernverkehr anbieten auf alten ausgelasteten vorhandenen Strecken. Der Bürger soll vermehrt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen um den Individualverkehr zu reduzieren. Mal unter uns... wie soll das funktionieren ?? An den Haltestellen RED BULL verkaufen damit die Leute fliegen ?  Fliegende Teppiche sind ein Märchen. So zitiere ich mal meine Oma, die eine Weise Frau war. Sie sagte immer: Junge, nicht nur drücken beim Scheißen... auch denken !

Fazit:
Es wäre gut wenn man auf ein ander zu geht, miteinander redet und immer daran denkt dass man Teil eines großen Ganzen ist. Da herrscht immer ein Geben und ein Nehmen. Verschiebt sich die Waage zu sehr zu einer Seite muss man miteinander vernünftig reden und sich nicht wie ein trotziges Kind in den Schmollwinkel zurück ziehen nur weil der Lutscher nicht rot sondern orange ist. Mit etwas gutem Willen von beiden Seiten lässt sich immer eine befriedigende Lösung finden.

Autor: Joseph Seel



 
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