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Reportagen
Philippsburg braucht eine Zukunft

Liebe Mitbürger !

Als einer unter euch bekomme ich mit was hier so los ist.

  • Kaserne ... gibt es schon lange nicht mehr
  • Goodyear ... auch geschlossen
  • ENBW Kernkraftwerk ... Stellt 2019 den Betrieb ein

Das alles sind Faktoren die seit der Schließung der Kaserne mehr und mehr im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen. Viele Einzelhändler gibt es nicht mehr und die Inhaber der leer stehenden Läden wechseln ständig. Kaum ist ein Laden da.... ist er auch schon wieder weg. Unsere Gastronomie schwächelt... die Inhaber der Lokale wechseln oft schneller wie ich mein Hemd wechseln kann. Kleinere Gewerbebetriebe müssen sich räumlich und personell verkleinern um existieren zu können, wandern ab oder schließen ganz. Wen wundert es, lässt doch die Kaufkraft der Bürger immer mehr nach weil er mit immer weniger auskommen muss. Wenn ich meinen Arbeitsplatz vor Ort verliere und für den neuen Arbeitsplatz ausserhalb monatlich 200 - 300 € Fahrtkosten aufbringen muss dann bin ich gezwungen zu sparen wenn ich das Eigenheim erhalten will das ich mühsam aufgebaut habe. Was mir oben drein Sorge bereitet ist die Tatsache dass durch den stänigen Wegfall von Arbeitsplätzen auch das Warenangebot im Ort geringer wird und Gebühren mit unter steigen ( z.B. Wasser ). Das mindert auf Dauer den Wert des Standortes meiner Immobilie und somit auch meines Eigenheims. Es taucht dann für mich auch die Frage auf in wie weit die Stadt langfristeig unsere Schulen erhalten kann und ich meine Kinder nach Bruchsal zur Realschule oder zum Gymnasium schicken muss ( wieder zusätzliche Kosten ).

Es wird Zeit zum Umdenken

Wir können den Lauf der Dinge nicht ändern wo wir uns mehr und mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft entwickeln. Die moderne Technik und die immer weiter fortschreitende Kommunikation fordern ihren Tribut dem es Rechnung zu tragen gilt. Dazu ist eine immer größer werdende Logistikbranche notwendig. Wer heute den Anschluss verpasst hat morgen das Nachsehen. Von daher finde ich es gut wenn Logistikunternehmen sich hier ansiedeln. Sie bringen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Letztlich auch eine Existenzgrundlage für kleinere Firmen die verschiedene Serviceaufgaben für sie erfüllen wie Reinigungskräfte, Hausmeisterservice, Kurierdienste und letztlich Lieferanten für Verbrauchsmaterial. Man sieht hier dass das Eine das Andere nach sich zieht und wie es Wirtschatskraft in die Stadt bringt.

Die Aufgabe der Stadt ist es dabei die Flächen zur Verfügung zu stellen damit sich alle entsprechend ansiedeln können und die entsprechende Infrastruktur zu schaffen damit der hiermit verbundene Verkehr gut und flüssig läuft. Somit kommt es natürlich auch in Teilbereichen zu entsprechenden Mehrbelastungen der Bürger durch das erhöhte Verkehraufkommen. Das kann man aber in den Griff bekommen in dem man die Verkehrsführung entsprechend gestaltet und wenn das nicht reicht mit Maßnahmen die den Lärmpegel auf ein erträgliches Maß reduzieren. Da muss mann dann schwerpunktmäßig sehen wo etwas erforderlich wird damit man etwas tun kann. Denken wir mal nicht nur an Morgen oder Übermorgen... denken wir auch mal an unsere Kinder und Enkel für die unsere schöne Stadt auch noch so attraktiv sein soll um hier leben zu wollen-

Richtig ist:
Wer in einer attraktiven Stadt leben will muss auch etwas dafür tun. Man muss etwas geben damit man auch etwas nehmen kann. Das gilt sowohl für die Stadt als auch für jeden Einzelnen von uns. Es ist wie bei einer Medaille... man kauft immer beide Seiten.

Autor: Joseph Seel ©



 
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